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Gemeinde Postau

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Suchzeitraum: 30. April 2017 - 30. April 2018

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Alterstraumazentrum zertifiziert

Im Alterstraumazentrum arbeiten Unfallchirurgen, Geriater, Pflege und Reha-Einrichtungen eng zusammen, v.l. Dr. med. Hermann Albersdörfer, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Krankenhaus Vilsbiburg; Dr. med. Veronika Sagmeister, Unfallchirurgie und Orthopädie Krankenhaus Landshut-Achdorf; Prof. Dr. med. Klaus Timmer, Chefarzt Schlossklinik Rottenburg; Muna Salhi, Qualitätsmanagement und Dr. med. Andreas Ganslmeier, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Krankenhaus Landshut-Achdorf
Bildquelle: LAKUMED Kliniken

Bestmögliche Versorgung von Brüchen und Verletzungen im Alter
LAKUMED Kliniken etablieren Alterstraumazentrum – Zertifizierung ist erfolgt  
 
In übergreifender Zusammenarbeit der Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg sowie der Schlossklinik Rottenburg haben die LAKUMED Kliniken ein Alterstraumazentrum etabliert, das aktuell von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert wurde. Im Alterstraumazentrum finden ältere Patienten bei Knochenfrakturen und anderen, meist sturzbedingten Verletzungen kompetente und fundierte Hilfe, die ganz auf ihre spezifischen medizinischen und sozialen Bedürfnisse ausgerichtet ist.
 
Bei älteren Patienten, die in den Kliniken des regionalen Traumazentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie an den Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg  mit Knochenbrüchen und anderen Verletzungen versorgt werden, wird künftig zusätzlich regelmäßig ein Geriater der Schlossklinik Rottenburg in die Behandlung miteinbezogen.
Ältere Patientinnen und Patienten sind nicht nur sturzgefährdeter und verletzen sich bei vermeintlich unbedeutenden Sturzereignissen schwerer als junge Menschen. Zudem sind sie - bedingt durch ihre oftmals bestehenden Vorerkrankungen - auch in höherem Maße betroffen von möglicherweise lebensbedrohlichen Komplikationen durch die Verletzung, die Operation und die damit einhergehende Narkose. Zu oft bedeutet ein Sturz beim alten Menschen das Ende eines bislang noch eigenständig geführten Lebens und den Einzug in eine Pflegeeinrichtung. Vor und nach einer hochqualifizierten unfallchirurgischen Versorgung soll  im Alterstraumazentrum der LAKUMED Kliniken deshalb den typischen Komplikationen, die vor allem älteren Patienten nach einem Sturz drohen, vorgebeugt werden.
In den mehrmals wöchentlich stattfindenden Teamkonferenzen in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg sind neben den Unfallchirurgen, Physiotherapie, Sozialdienst, Pflege, Ergotherapie und Logopädie künftig auch Altersmediziner der Schlossklinik Rottenburg beteiligt, wenn es um geriatrische Patienten geht. Ziel ist das Wiedererlangen der Mobilität und der Alltagsfähigkeiten und eine baldige Rückkehr des Patienten in sein gewohntes Umfeld. Falls nach einer Operation die Entlassung nach Hause noch nicht möglich ist, steht die Schloss-Reha Rottenburg als erste geriatrische Reha-Einrichtung Bayerns als kompetenter Kooperationspartner zur Verfügung.
Die Zertifizierung des Alterstraumazentrums durch unabhängige Auditoren der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ist der Nachweis, dass die beteiligten Ärzte und die Pflege der verschiedenen Fachdisziplinen an den drei Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg sowie der Schlossklinik Rottenburg wissenschaftlich fundierte Behandlungen nach modernen Standards fachkompetent anwenden, um ältere Patienten mit Knochenbrüchen und anderen Unfallverletzungen möglichst schnell wieder zu mobilisieren. Der demographische Wandel machte die Etablierung von Alterstraumazentren in den letzten Jahren notwendig. Seit dem Start der Initiative Alterstraumazentrum im Jahr 2014 konnten 42 Kliniken in Deutschland die hohen Anforderungen in einem Zertifizierungsverfahren erfüllen. Die Zertifizierung des Alterstraumazentrums der LAKUMED Kliniken gilt für drei Jahre und ist das erste Zertifikat, das für die funktionierende Zusammenarbeit dreier Standorte vergeben wurde.
Für geriatrische Patienten mit Knochenbrüchen und Unfallverletzungen bedeutet dies, dass sie an allen Standorten der LAKUMED Kliniken in Landshut-Achdorf, Vilsbiburg oder Rottenburg im Bedarfsfall wohnortnah und kompetent versorgt werden.


Meldepflicht für Beschäftigte in Privathaushalten

Der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband informiert:

In Privathaushalten beschäftigte Personen (Haushaltshilfen, Babysitter, Putzkräfte, Haushälterinnen, Gartenhilfen, Pflegepersonen) sind bei allen

hauswirtschaftlichen Arbeiten wie Reinigen der Wohnung, Kochen, Kinderbetreuung, Einkaufen, Gartenarbeit und auf allen damit zusammenhängenden Wegen gesetzlich unfallversichert.

Viele Haushaltsvorstände - wie es in der Amtssprache heißt - wissen nicht, dass sie ihre dienstbaren Helfer auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden müssen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Stunden die Haushaltshilfe in der Woche tätig ist oder wie hoch ihr Einkommen ist. Die Anmeldepflicht besteht auf jeden Fall.

Für geringfügig Beschäftigte in Privathaushalten wird diese Verpflichtung über die Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren bei der Minijobzentrale erfüllt. Eine geringfügige Beschäftigung liegt dann vor, wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt - bei mehreren Arbeitgebern insgesamt - im Monat 400 EUR nicht übersteigt. Nähere Auskünfte erteilt hierzu die Minijobzentrale, 45115 Essen (Service-Tel: 01801/200504) oder im Internet unter: www.minijob-zentrale.de.

Die Beschäftigung von Haushaltshilfen, die nicht über das Haushaltsscheckverfahren gemeldet werden können, ist direkt beim zuständigen Unfallversicherungsträger (formlos per Brief, per Fax oder im Internet) zu melden.

Die Beiträge für den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz trägt der Haushaltsvorstand als Arbeitgeber, der im Gegenzug von Schadensersatz und Schmerzensgeldforderungen verletzter Haushaltshilfen bzw. deren Angehörigen befreit ist. Die Kosten, die bei einem Arbeitsunfall während der Hausarbeit oder auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeitsstelle entstehen (z.B. medizinische Versorgung, Verletztengeld, Rehabilitation, Rente) werden übernommen.

Wer seine Haushaltshilfe nicht anmeldet, handelt ordnungswidrig, muss mit einer Geldbuße bis zu 2.500 Euro rechnen und die vorenthaltenen Beiträge nachzahlen. Diese Folgen lassen sich vermeiden, wenn der bei direkter Anmeldung zu zahlende Beitrag zwischen 40 und 80 EURO jährlich oder - bei Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren - von 1,6% des gezahlten Entgelts entrichtet wird.
Für die direkte Anmeldung von Haushaltshilfen in Haushaltungen mit Sitz in Bayern (ohne Landeshauptstadt München) zuständig ist der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband (GUW), Ungerer Str. 71 80805 München, Tel 089/36093 432 - Fax 089/36093 500 432, Internet: www.guvv-bayern.de.


Einfüllen von heißer Asche in die Abfalltonnen

Das Landratsamt Landshut informiert:

Schützen Sie sich und Ihre Angehörigen vor Feuer.

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und die Zeit, in der die Öfen angeheizt werden beginnt.

Dem Landratsamt Landshut wird immer wieder gemeldet, dass Abfalltonnen durch heiße Asche beschädigt oder verbrannt werden. Vom Einfüllen heißer Asche in der Abfalltonne geht eine große Gefahr aus.

 Jedes Jahr kommt es zu Schäden durch Glut und Feuer an den Abfallgefäßen.

Sehr schnell kann sich so ein Feuer ausweiten, auf ein Gebäude übergreifenund zu einer Katastrophe führen.

In der Asche verbergen sich oftmals kleine Glutstücke, die nicht direkt zu sehen sind. Sie können bei Kontakt mit Luft weiter glühen und sich in Verbindung mit brennbaren Stoffen (Restmüll) zu einem Schwelbrand oder Feuer ausweiten.

Wie kann man diese Gefahr abwenden?

In die Abfalltonne darf nur erkaltete Asche eingefüllt werden.

Am besten ist es, wenn die Asche in einem Behälter aus Metall, verschlossen mit einem Deckel, vor dem Einfüllen in die Abfalltonne zum erkalten gebracht wird. Die Asche sollte mehrere Tage unter Luftabschluss in einem Metallbehälter zwischengelagert werden. Achten Sie immer darauf, dass sich im näheren Umkreis von Aschebehälter keine brennbaren Gegenstände befinden.

Nach dem Erkalten ist die Asche in die Restmülltonne zu füllen. Eine Entsorgung der Asche im Bauschuttcontainer der Altstoffsammelstellen ist nicht zulässig.

Welche Stoffe dürfen im Ofen verbrannt werden?

Nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1.BImSchV) darf in Kleinfeuerungsanlagen nur naturbelassenes trockenes Scheitholz verbrannt werden.
Wenn nach den Angaben des Herstellers der Ofen dafür geeignet, ist dürfen auch naturbelassene Holz- und Rindenbriketts, naturbelassene Pellets (DIN 51731) und Hackschnitzel oder Kohleprodukte nach der 1. BImSchV verbrannt werden.


Hausnummern anbringen und Briefkästen beschriften

Regelmäßig erreichen uns „Hilferufe" von Rettungsdiensten, Kurierfahrern und sonstigen Zustellern über fehlende, verwitterte oder sonst schlecht lesbare Hausnummernschilder. An den Haustür- oder Wohnungsklingeln und den Briefkästen fehlt oftmals der Name. Wir geben die dringende Bitte  weiter und weisen auf die Wichtigkeit einer guten Erreichbarkeit hin. Dies gilt nicht nur bei Zustellungen, sondern vor allem auch bei Notfällen. Die Rettungsdienste oder Notärzte können verständlicherweise nicht in jedem Fall eine gute Ortskenntnis haben. Für sie sind Hausnummernschilder sowie beschriftete Türglockenschilder und Briefkästen eine wichtige Hilfe. Bei einem Notfall können oft Minuten über Leben oder Tod entscheiden! Wer ein Hausnummernschild benötigt, kann in der Gemeindeverwaltung eine Bestellung vornehmen.


Auf dem Spielplatz „Helm ab"

Der Sicherheitsbeauftragte der Ge­meinde, Dip. Ing. Rudi Knaf, machte bei einer regelmäßigen Überprüfung der Kinderspielplätze darauf auf­merksam, dass beim Klettern auf Spielgeräten das Tragen von Fahrradhelmen tödlich sein kann. Es besteht die Gefahr, dass die Kinder mit den Riemen der festgeschnallten Helme an einem Spielgerät hängen bleiben und sich im schlimmsten Falle erdrosseln. Außerdem ist es sehr gefährlich, mit Schals. Kordeln oder Schlüsselanhängern auf einem Spielplatz zu toben, denn auch hier kann es soweit kommen, dass die Kinder hängen bleiben und sich verletzten.

Der Fachmann für Sicherheitsfragen wusste von einer steigenden Zahl von Unfällen zu berichten, bei denen sich Kinder auf diese Weise schwer verletzten und sogar zu Tode kamen. Bitte beachten Sie diesen Hinweis und geben sie diesen an Ihre Kinder weiter.


Mitteilung des Zählerstandes bei Grundstücksverkauf

Haben Sie Ihr Grundstück verkauft? Bitte vergessen Sie nicht, dem Wasserzweckverband Mallersdorf und der Gemeindeverwaltung, Frau Konrad , Tel. 087027/940116, den zur Übergabe abgelesenen Zählerstand mitzuteilen.


Verlängerung der Gültligkeit von Kindereisepässen

Der Kinderreisepass ist gem. § 5 Abs. 2 Passgesetz sechs Jahre, längstens jedoch bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres gültig. Nach § 5 Abs. 4 Satz 2 Passgesetz kann die Gültigkeitsdauer des Kinderreisepasses bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres verlängert werden. Die Verlängerungsoption ist ein Ausnahmetatbestand, der den Antragstellern entgegenkommt und eine kostengünstigere Alternative zu einer Neuausstellung darstellt.

Voraussetzung einer Verlängerung der Gültigkeitsdauer eines Kinderreisepasses ist, dass die Verlängerung vor Ablauf der Gültigkeit erfolgt.

Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer nach deren Ablauf ist nicht zulässig. Sie stellt rechtlich eine Neuausstellung dar. Der Kinderreisepass verliert mit Ablauf der Gültigkeitsdauer nach § 11 Nummer 3 Passgesetz seine Gültigkeit als hoheitliches Identitätsdokument. Anders als bei behördlichen Fristen ist die rückwirkende Verlängerung einer gesetzlichen Gültigkeitsdauer grundsätzlich nicht zulässig.

Die rückwirkende Verlängerung eines Kinderreisepasses ist auch aus sicherheitspolitischen Erwägungen bedenklich. Abgelaufene, also ungültige Dokumente, die nachträglich durch Verlängerung der Gültigkeitsdauer wieder gültig werden, bergen ein erhebliches Risiko des Dokumentenmissbrauchs. So könnten abgelaufene Dokumente, die von Dritten aufgefunden werden, unter dem Vorwand der Gültigkeitsverlängerung zur Erschleichung eines hoheitlichen Identitäts­nachweises missbraucht werden.


Veranstaltungskalender der Gemeinde

In die Homepage wurde ein neues Veranstaltungskalendermodul aufgenommen, welches detailliertere Informationen der einzelnen Veranstaltungen zur Verfügung stellt. 

Bitte teilen Sie Veranstaltungen Ihres Vereins mit, sofern diese veröffentlicht werden sollen. Am Besten wäre es, die geplanten Veranstaltungen so früh wie möglich per

E-Mail an martina.zeindl@vg.woerth-isar.de mitzuteilen.

Benötigt werden genaue Angaben, wie:

  • Veranstalter (welcher Verein?)
  • Titel der Veranstaltung
  • Veranstaltungsort (genaue Anschrift)
  • Datum, Uhrzeit (ggf. nur Beginn)
  • eine Kurzbeschreibung (z.B. wohin ein geplanter Ausflug stattfinden soll; welche besonderen Themen besprochen werden; werden Speisen angeboten; wie viel Verkaufsstände werden voraussichtlich aufgestellt; mit welchen Kosten muss gerechnet werden; sonstige Besonderheiten)
  • evtl. Fotos im EDV-Format
  • ggf. Kontaktdaten
  • ggf. Ansprechpartner für Nachfragen

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